

Peaq: Grösster Skoda aller Zeiten
Mit Superlativen ist Vorsicht geboten. Doch beim neuen Skoda Peaq sind sie ausnahmsweise berechtigt. Grösstes SUV. Grösster Kofferraum. Grösste Batterie. Grösstes Panoramadach. Kurz: Der neue Skoda Peaq ist das Flaggschiff der Marke. Und das erst noch elektrisch.
Der Peaq markiert einen Meilenstein für die Marke. Zum ersten Mal wagt sich Skoda ins Segment der grossen elektrischen SUVs vor. Und wie es die Tschechen seit jeher machen: nicht mit Prestige, sondern mit Platz. Und noch mehr Platz.

Als Skoda den Peaq entwickelt hat, muss in Mlada Boleslav jemand den Knopf «XXL» gedrückt haben. Das neue Elektro-SUV stellt in praktisch jeder Disziplin neue Markenrekorde auf. Mit 4,87 Metern Länge ist der Peaq nicht nur das grösste Elektroauto, sondern der grösste Skoda aller Zeiten. Ein rollendes Einfamilienhaus mit bis zu sieben Sitzen und genug Stauraum für Familienferien, Sportausrüstung oder den halben IKEA-Einkauf.
Mehr Platz als Vernunft

Der neue Peaq ist deutlich grösser als der Kodiaq. Sein Radstand kratzt an der Drei-Meter-Marke und schafft Platzverhältnisse wie in einem Reisebus. Bis zu sieben Personen reisen bequem im Peaq. Selbst mit aufgestellter dritter Sitzreihe bleibt genügend Stauraum für Gepäck. Wer auf die hintersten Sitze verzichtet, erhält mit 935 Litern den grössten Kofferraum, den je ein Skoda angeboten hat. Dazu kommt ein 37 Liter Frunk unter der Fronthaube.
Wohnzimmer mit Nummernschild

Doch es kommt nicht nur auf die Grösse an, sondern auch, was man damit macht. Und die Tschechen machen daraus eine rollende Lounge. Das optionale Maxx-Paket liest sich wie die Ausstattung eines Wellnesshotels. Die Vordersitze bieten Massagefunktion, Belüftung und ausfahrbare Beinauflagen. Dazu kommen Kopfkissen, ein Klapptisch sowie eine Wellness-App, die Beleuchtung, Klimatisierung und Sitzfunktionen aufeinander abstimmt.

Für den passenden Sound sorgt erstmals ein gemeinsam mit Sonos entwickeltes Audiosystem mit 16 Lautsprechern und 755 Watt Leistung, das den Peaq in eine rollende Konzerthalle verwandelt.
Welche Reichweitenangst?
Natürlich muss ein Flaggschiff weiter segeln können als die kleinen Beiboote. Die grösste Batterie fasst 91 kWh und ist – wie zu erwarten – die bislang grösste Energiespeicher-Einheit, die Skoda je verbaut hat. In der Version Peaq 90 sollen damit über 640 Kilometer Reichweite möglich sein. Das ist gleichzeitig Bestwert innerhalb der elektrischen Modellpalette.
Der Peaq soll aber mehr können und als Zugfahrzeug überzeugen. Bis zu zwei Tonnen Anhängelast sind für ein Elektroauto dieser Klasse ein bemerkenswerter Wert. Wohnwagenbesitzer und Bootsfahrer dürften aufhorchen.

Hinzu kommen bidirektionales Laden und Vehicle-to-Home-Funktionen. Der Peaq transportiert also nicht nur Strom, sondern kann ihn bei Bedarf auch wieder abgeben.
Premium auf tschechisch
Skoda ist schon längst nicht mehr die vernünftige Alternative zu Volkswagen, sondern mit dem Peaq die günstige Alternative zu den Premium-Marken. So fährt das neue Flaggschiff mit Matrix-LED-Scheinwerfern, Augmented-Reality-Head-up-Display, 360-Grad-Kamera, intelligenten Parksystemen und einem elektrochromen Panoramadach vor, dessen Transparenz sich elektronisch verändern lässt.
Trotzdem bleibt der Peaq unverkennbar ein Skoda. Zwischen Wellness-App, Sonos-Anlage und Hightech-Dach finden sich weiterhin jene kleinen Ideen, für die die Marke bekannt geworden ist. Regenschirme, praktische Ablagen, intelligente Stauraumlösungen und zahlreiche Simply-Clever-Details gehören weiterhin zum Konzept. Auch beim grössten.
Bilder: Skoda


