

Auftakt zum Jubiläumsjahr
2026 ist das Jahr des Golf GTI. Auch die ai wird schon bald vertieft auf die Legende eingehen, die dieses Jahr 50 Jahre alt wird. VW startet den Auftakt zum GTI-Jubiläumsjahr dieses Wochenende auf der Bremen Classic Motorshow und auf der Rétromobile in Paris.
Kein Auto hat eine Klasse so sehr definiert wie der Golf GTI. Als 1976 der erste Golf GTI auf die Strasse rollte, war es eine Revolution auf Rädern. Endlich ein Kompaktwagen, der auch sportlich sein konnte. 110 PS, Frontantrieb, roter Rahmen im Kühlergrill, schwarze Radhausverbreiterungen – und ein Golfball als Schaltknauf. Eigentlich war nur eine Kleinserie von 5000 Exemplaren geplant. Verkauft wurden allein im ersten Jahr zehnmal so viele. Am Ende waren es 461 690 GTI der ersten Generation. 50 Jahre später sind es 2,5 Millionen gebaute VW Golf GTI.

Der Trick war das Gesamtpaket: schnell genug für den Alpenpass, brav genug für den Alltag, sparsam genug für den Geldbeutel. Und vor allem bezahlbar. 13 850 D-Mark kostete der Spass. Die Presse sprach von der «Demokratisierung des Sportwagens». Zu Recht: 0–100 km/h in 9,0 Sekunden, 182 km/h Spitze – Werte, die damals manch deutlich teureren Sportwagen alt aussehen liessen.

Diese DNA trägt der GTI bis heute in sich. Agiler Motor, präziser Frontantrieb, ausgewogenes Fahrwerk, Sportsitze ohne Firlefanz, Design ohne Allüren. Die Krönung zum Jubiläum: der Golf GTI Edition 50. 239 kW/325 PS, der stärkste Serien-GTI aller Zeiten. Bestellbar ist er bereits, ausgeliefert wird er ab 2026.

Gefeiert wird der runde Geburtstag dort, wo Geschichte gelebt wird: auf der Rétromobile in Paris vom 28. Januar bis 1. Februar und parallel auch auf der Bremen Classic Motorshow vom 30. Januar bis 1. Februar. Und das war erst der Anfang.
Bilder: VW


