Defender Dakar D7X-R

Der Wüsten-Eroberer

Defender Rally schickt den neuen Defender Dakar D7X-R ins härteste Offroad-Abenteuer der Welt. Auch wenn der D7X-R aussieht wie in der Wüste geboren: Er bleibt ein echter Serien-Defender, basierend auf dem Defender Octa.

Veröffentlicht am 30.11.2025

Grossbritannien hat eine lange Abenteuer-Tradition. Von T. E. Lawrence, der als «Lawrence of Arabia» die arabische Wüste durchquerte, über Richard Francis Burton, der verkleidet nach Mekka reiste, bis hin zu Edward Whymper, der Erstbesteiger des Matterhorns – die Briten waren Meister darin, Grenzen zu verschieben. Kaum ein Auto wurde in den letzten sieben Jahrzehnten so oft in die unwirtlichsten Regionen geschickt wie ein Land Rover – sei es in die Sahara, nach Namibia oder in die arabischen Dünen. Dieses Erbe steckt in jedem Defender. 

Zurück an den Start  

1979 gewann ein Range Rover die erste Paris-Dakar. Mit dem neuen Dakar D7X-R schliesst Land Rover nun den Kreis. Der Defender kehrt dorthin zurück, wo Abenteuer zur Legende werden – in die Wüste von Saudi Arabien. Im Januar gibt der auf dem Defender Octa basierende Dakar D7X-R sein Wettbewerbsdebüt an der Rallye Dakar und startet danach die komplette Saison der World Rally-Raid Championship 2026.

Echter Serien-Defender

Auch wenn der D7X-R deutlich martialischer wirkt: Er bleibt ein echter Serien-Defender. Die Stock-Kategorie der W2RC schreibt vor, was unverändert bleiben muss. Vom Octa behält er die robuste D7x-Karosseriearchitektur, das Getriebe, den Antriebsstrang und den 4,4-Liter-V8-Twin-Turbo-Motor, der mit nachhaltigem Kraftstoff läuft. 

Doch für den Wüsteneinsatz wurde kräftig nachgeschärft: 35-Zoll-Reifen, eine um 60 mm breitere Spur, mehr Bodenfreiheit, verstärkte Unterbodenteile und eine optimierte Kühlung mit grösserer Frontfläche und leistungsfähigen Lüftern. Dazu kommt ein neu entwickelter Flugmodus, der die Kraftverteilung in der Luft anpasst – für sanfte Landungen nach den unvermeidlichen Dakar-Sprüngen. 

Werkzeugkasten auf Räder

Innen ist der D7X-R ein Werkzeugkasten auf Rädern: FIA-konforme Sitze, Navigation, Head-up-Display, ein Motorsport-Dash und Platz für acht Liter Wasser, drei Ersatzräder, Werkzeug, Druckluft und zwei Hydraulikheber. Hinten sitzt ein 550-Liter-Tank, damit Etappen bis 800 Kilometer gefahren werden können. Und weil auch der beste Offroader federn muss, ist Bilstein neuer offizieller Partner für Stossdämpfer – mit einer speziell entwickelten Kombination aus Gewindefahrwerk vorne und Doppeldämpfern hinten.

Legenden hinterm Steuer

Am Steuer sitzen Legenden des Rallye-Raid: Stéphane Peterhansel, Sara Price und Rokas Baciuška. Über zwei Wochen lang kämpfen die Crews an der Rallye Dakar gegen Hitze, Dünen, Steine – und über 5000 Kilometer Zeitprüfungen. Teamchef Ian James bringt es auf den Punkt: «Die Dakar bringt alles an seine Grenzen.» Kurz: Der Dakar D7X-R ist ein Defender, der nicht mehr fragt, wo der Weg ist, sondern einfach seinen eigenen fährt. 

Bilder: Land Rover 

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