Vollelektrische Aera

Mercedes-Benz stellt die Weichen

Mercedes-Benz stellt die Weichen für eine vollelektrische Zukunft: Bis zum Ende des Jahrzehnts wird die Marke mit dem Stern bereit sein, vollelektrisch zu werden – überall dort, wo es die Marktbedingungen zulassen.

Veröffentlicht am 24.07.2021

Bis 2022 wird Mercedes-Benz in allen Segmenten, in denen die Marke vertreten ist, batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) anbieten. Ab 2025 werden alle neuen Fahrzeug-Architekturen ausschliesslich elektrisch sein, und die Kundinnen und Kunden werden für jedes Modell eine vollelektrische Alternative zur Auswahl haben. Auch im Zuge dieser beschleunigten Transformation hält Mercedes-Benz an seinen Profitabilitätszielen fest.

Profitable Gestaltung
«Die Elektromobilität gewinnt an Fahrt – vor allem im Luxus-Segment, wo Mercedes-Benz zuhause ist. Der Wendepunkt rückt näher, und wir werden bereit sein, wenn die Märkte bis zum Ende des Jahrzehnts vollständig auf Elektroautos umstellen», sagte Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG. «Wir wollen die beschleunigte Transformation profitabel gestalten und damit die Erfolgsgeschichte von Mercedes-Benz in einer neuen Ära fortschreiben.»

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Das Unternehmen beschleunigt die Investitionen in Forschung und Entwicklung deutlich. Insgesamt sind zwischen 2022 und 2030 mehr als 40 Milliarden Euro für Investitionen in batterieelektrische Fahrzeuge vorgesehen. Der schnellere Ausbau des Angebots an überzeugenden Elektrofahrzeugen wird den Durchbruch der Elektromobilität beschleunigen.

Technologieplan
Im Jahr 2025 führt Mercedes-Benz drei vollelektrische Architekturen ein. Den Anfang macht MB.EA. Sie deckt alle mittelgrossen und grossen PWs ab und wird als skalierbares modulares System die elektrische Basis des künftigen BEV-Portfolios. Die AMG.EA ist eine auf Spitzenleistung ausgelegte Elektro-Plattform, die sich an die Bedürfnisse der technologieaffinen und leistungsorientierten Kunden von Mercedes-AMG richtet. Und mit VAN.EA läutet man eine neue Ära für elektrische Vans und leichte Nutzfahrzeuge ein, die in Zukunft zu emissionsfreiem Transport und CO2-freien Städten beitragen werden.

Batterien
Mercedes-Benz benötigt eine Batteriekapazität von mehr als 200 Gigawattstunden und plant, gemeinsam mit Partnern weltweit acht Gigafabriken zur Zellproduktion zu errichten. Diese Kapazitäten ergänzen das bereits geplante Netzwerk von neun Werken zur Produktion von Batteriesystemen. Die nächste Batteriegeneration wird hochgradig standardisiert und für den Einsatz in mehr als 90% aller künftigen Mercedes-Benz Pkw und Vans geeignet sein. Gleichzeitig wird sie sehr flexibel sein, um allen Kundinnen und Kunden von Mercedes-Benz individuelle Lösungen anzubieten. In Europa will Mercedes-Benz mit neuen Partnern zukünftige Zellen sowie Module entwickeln und effizient produzieren.

Laden
Beim Laden arbeitet Mercedes-Benz daran, neue Massstäbe zu setzen. «Plug & Charge» ermöglicht einen Ladevorgang, ohne dass zusätzliche Schritte für die Authentifizierung und Zahlungsabwicklung erforderlich sind. «Plug & Charge» wird mit der Markteinführung des EQS noch in diesem Jahr live gehen. «Mercedes me Charge» ist bereits heute eines der weltweit grössten Ladenetzwerke und umfasst derzeit mehr als 530.000 Gleichstrom- und Wechselstrom-Ladepunkte weltweit. Darüber hinaus arbeitet Mercedes-Benz gemeinsam mit Shell an einer Erweiterung des Ladenetzwerks. Kunden werden einen verbesserten Zugang zum Recharge-Netzwerk von Shell erhalten, das bis 2025 über 30.000 Ladepunkte in Europa, China und Nordamerika verfügen wird - dazu gehören mehr als 10.000 Schnellladestationen.

VISION EQXX
Mercedes-Benz entwickelt aktuell den VISION EQXX, ein Elektrofahrzeug mit einer realen Reichweite von mehr als 1000 Kilometern und dem Ziel, einen einstelligen Verbrauchswert für Kilowattstunden pro 100 Kilometer bei normaler Geschwindigkeit auf der Autobahn zu erreichen – das entspricht einer Reichweite von über 6 Meilen pro Kilowattstunde. Die Weltpremiere ist für das Jahr 2022 geplant. Die technologischen Fortschritte aus dem VISION EQXX sollen auf die neuen Fahrzeugarchitekturen von Mercedes-Benz übertragen werden.

Text: Jörg Petersen/Mercedes-Benz
Fotos: Mercedes-Benz

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