Erster Blick

Skoda Epiq – der neue Volks-E-SUV?

Noch fährt der Skoda Epiq getarnt durch Europa, doch selbst unter Camouflage wird klar: Das hier ist kein geschrumpfter Enyaq und kein weichgespülter Kleinwagen, sondern der erste einer neuen Skoda-Generation – episch eben.

Veröffentlicht am 12.02.2026

Kantig, nicht knuddelig. Der Skoda Epiq unterscheidet sich sichtbar von der bisherigen Skoda-Optik. Die neue Modern-Solid-Designsprache wirkt reduzierter, fast schon zurückhaltend. Kurze Überhänge, klar gezeichnete Flächen, eine aufrechte Front – nichts lächelt, nichts droht. Besonders auffällig: die neue T-förmige Lichtsignatur vorne und hinten. Die Front mit der sogenannten Volcano-Line versteckt diskret die Aerodynamik-Helferlein, die für den bemerkenswerten cw-Wert von 0,275 mitverantwortlich sind.

Ikea-tauglich 

Das Cockpit soll klar strukturiert sein, horizontal aufgebaut, mit einem 5,3-Zoll-Fahrerdisplay und einem 13-Zoll-Zentralbildschirm. Dazu kommen Materialien aus recyceltem Kunststoff, Stoffe statt Pseudo-Leder und ein Raumgefühl, das man diesem Aussenmass nicht zutraut. Der Kofferraum fasst 475 Liter Basisvolumen. Umgeklappt sind es 1344 Liter – das ist nicht «City», das ist «Ikea-tauglich».

Technik-Check

Skoda setzt beim Epiq auf drei Leistungsstufen von 85 bis 155 kW. Die Topversion beschleunigt in 7,4 Sekunden auf 100 km/h und schafft bis zu 430 Kilometer Reichweite. Geladen wird mit bis zu 133 kW DC – 10 bis 80 Prozent in rund 23 Minuten. Reicht das? Für Alltag, Pendeln und den Wochenendtrip: absolut. Dazu kommen Assistenzsysteme wie Travel Assist 3.0, Top-View-Kamera, Kreuzungsassistent und bis zu sieben Airbags. Dinge, die man früher erst in höheren Klassen bekam.

Wann kommt er?

Die Weltpremiere ist für die erste Jahreshälfte 2026 angekündigt, der Marktstart folgt kurz darauf. Und ja, das Timing ist entscheidend. Denn der Epiq soll preislich dort landen, wo heute noch Verbrenner-Kamiq stehen. Wenn Skoda dieses Versprechen hält, wird der Epiq für viele der erste realistische Einstieg in die Elektromobilität – ohne Reichweitenangst und ohne Konto-Schmerzen. Der Epiq hat also das Zeugs zum Volks-E-SUV. 

Bilder: Skoda

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