

Weltpremieren an der Brüssel Motor Show
Das Autojahr 2026 beginnt in Brüssel – und zwar mit ordentlich Drehmoment. Vom 9. bis 18. Januar läuft die 102. Ausgabe der Brussels Motor Show. Gefeiert wird nicht nur die Verleihung des «Car of the Year», sondern auch eine bemerkenswerte Dichte an Weltpremieren. Allen voran Kia.
Die Ausstellungsflächen der 102. Brüssel Motor Show sind schon vor der Eröffnung restlos ausgebucht. Trotz zusätzlicher Hallen müssen Aussteller auf eine Warteliste gesetzt werden. Mit 64 bestätigten Automobil- und Nutzfahrzeugmarken verzeichnet der Salon erneut einen Rekord.
Kia: Weltpremieren vom EV2 bis EV5 GT

Kia stiehlt allen die Show. Fünf Weltpremieren auf einem Messestand – das ist keine Geste, das ist eine Kampfansage. Im Zentrum steht der Kia EV2: klein, urban, bezahlbar. Strategisch ist er womöglich das wichtigste Kia-Modell der kommenden Jahre. Der EV2 soll Volumen machen und neue Kundschaft abholen – ohne wie ein Sparmobil aufzutreten.

Doch Kia zeigt in Brüssel auch seine andere Seite. Mit Kia EV3 GT, Kia EV4 GT und Kia EV5 GT wird klar: Elektromobilität bedeutet bei Kia nicht automatisch Vernunft. GT steht hier für straffere Set-ups, aggressiveres Design und spürbar mehr Fahrspass. Kia deckt gleich mehrere Segmente ab.

Hyundai Staria EV
Mit dem Hyundai Staria EV elektrifiziert Hyundai eines der eigenwilligsten Fahrzeuge der letzten Jahre. Der futuristische Van, irgendwo zwischen Raumschiff und Lounge, feiert in Brüssel seine Elektro-Premiere.

Der Staria EV ist Hyundais Antwort auf die wachsende Nachfrage nach emissionsfreien Shuttle-, Familien- und Business-Vans. Reichweite und Ladeleistung sollen alltagstauglich ausfallen, konkrete technische Daten folgen. Klar ist: Auffallen kann er bereits jetzt.
Opel Astra Update
Der Opel Astra hat seine Revolution bereits hinter sich. Das Update in Brüssel ist leise, aber konsequent: effizientere Antriebe, verbesserte Software und Feinschliff bei Fahrwerk und Assistenzsystemen.

Der Astra bleibt ein solider europäischer Kompaktwagen. Innen überzeugt er weiterhin mit ergonomischen Sitzen und übersichtlicher Bedienung – ein wohltuender Gegenentwurf zur Touchscreen-Überforderung vieler Wettbewerber.
E wie Peugeot E-408
Der Peugeot E-408 gehört zu den ungewöhnlichsten Elektroautos im Stellantis-Konzern. Flach, langgezogen, irgendwo zwischen Limousine, Fastback und Crossover – der E-408 verweigert sich konsequent klassischen Kategorien.

Typisch Peugeot: spannungsgeladenes Design, markante Lichtsignaturen und ein Innenraum, der futuristisch wirkt, ohne verspielt zu sein. Der Fokus liegt klar auf Komfort und Effizienz. Das i-Cockpit bleibt Geschmackssache – passt aber zum progressiven Anspruch des Fahrzeugs.
Mazda: neue Modelle, neues Gesicht
Mazda startet mit gleich zwei Premieren ins Autojahr 2026. Neben der Europapremiere des neuen Mazda CX-6e zeigt die Marke nach dem Mazda6e ein weiteres vollelektrisches Modell erstmals öffentlich.

Gleichzeitig präsentiert sich Mazda in Brüssel erstmals im neuen Visual Design – inklusive überarbeitetem Logo. Ein klarer Hinweis darauf, dass die Japaner nicht nur ihr Modellportfolio, sondern auch ihren Markenauftritt schärfen.
Bilder: diverse Hersteller


